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Nothelfer vom Präsidenten

Der isländische Staatspräsident Guðni Th. Jóhannesson und seine First Lady, Eliza Reid, haben am vergangenen Freitag offiziell die alljährliche Spendensammelaktion der isländischen Rettungsteams von ICE-SAR eröffnet. Im Shoppingzentrum Smáralind im Reykjavíker Vorort Kópavogur verkauften sie den traditionellen Schlüsselanhänger, in diesem Jahr in der Form eines männlichen Retters, zum Preis von 2000 ISK (16 EUR) pro Stück. Der Verkauf lief gut und der Präsident betonte, wie wichtig es sei, die Organisation im ganzen Land zu unterstützen.

Isländer sind für ihre Wortspiele bekannt und die Spendenaktion passt da ins Bild. Die Figur am Schüsselanhänger ist bekannt als Neyðarkall, was eine Doppelbedeutung hat. Es heisst sowohl Notruf als auch Nothelfer.

Neyðarkall.

In diesem Jahr ist der Neyðarkall mit Schaufel und Seil bewaffnet. Die isländischen Retter werden jedes Jahr hunderte von Malen gerufen, um Leuten zu helfen die aufgrund von Wetterbedingungen oder unbefahrbaren Strassen in Schwierigkeiten geraten sind. Die Freiwilligen der ICE-SAR sind allzeit bereit, wenn ein Notruf eingeht. Die meisten Arbeitgeber stellen sie dafür von der Arbeit frei, doch nicht alle werden für den Verlust bezahlt. Für ihre Einsätze erhalten sie keinen Lohn.

Der Neyðarkall wird zum elften Mal verkauft und ist die wichtigste Spendenaktion der Organisation.

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