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Neuer Online-Reiseführer in deutscher Sprache

Seit Sommer 2012 findet man im Internet unter www.inReykjavik.is einen deutschsprachigen Online-Reiseführer mit vielen Informationen über Islands Hauptstadt Reykjavík. Die Macher der Seite, Sabine Burger und Alexander Schwarz, kommen ursprünglich aus Deutschland, leben seit etwa zwei Jahren in Island.

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InReykjavik.is soll über all das informieren, was für eine Reise und deren Vorbereitung wichtig ist. Aber „im Prinzip möchten wir alle Leute ansprechen, die sich für Reykjavík und Island interessieren, ob sie tatsächlich die Insel besuchen möchten oder nicht“, so Schwarz. Die Seiten sollen auch mehr bieten als ein Standard-Reiseführer.

Unterteilt ist der Internetauftritt in die Bereiche „Erlebnis Reykjavik“, „Sehenswertes“, „Für Kids“, „Außerhalb“, „Natur und Kultur“, „Land und Leute“, „Veranstaltungen“ und „Praktisches“. Dazu gibt es einen Stadtplan mit weiteren Tipps.

„Unsere Website gibt es seit Mai 2012, wir stehen also noch ziemlich am Anfang“, erklärt Schwarz. Trotzdem könne man bereits in über 160 Artikeln schmökern und beim Betrachten von mehr als 600 Fotos von Island träumen. Derzeit überlegen sich die Autoren, welche Bereiche sie vorrangig ausbauen werden. Auf der Ideenliste stehen dabei Themen wie Unterkunft, Pferde, Tagestouren und Outdoor-Aktivitäten. Und auch „Familien mit Kindern werden eine Zielgruppe, der wir in der Zukunft mit zielgerichteten Artikeln besonderes Augenmerk schenken möchten.“

Auch Interviews mit interessanten Persönlichkeiten aus Island möchten Burger und Schwarz künftig verstärkt führen, sowie Hintergrundartikel, Buchrezensionen, Reportagen für Laien oder verständliche Artikel über Flora und Fauna Islands liefern. „Die Website ist also sowohl für Leute interessant, die zum ersten Mal hierher kommen, als auch für erfahrene Island-Besucher“, ist sich Schwarz sicher.

In den beiden erfahrenen Reisebuchautoren reifte der Gedanke zur Reykjavík-Reiseseite, als sie bemerkten, dass nicht alles, was sie ihren Lesern über die isländische Hauptstadt mitteilen wollten, zwischen die Buchdeckel ihres Reiseführers City-Trip Reykjavík passte, den sie für den Reise Know-How-Verlag schrieben. Hinzu kam, „dass sich die Stadt in einer enormen Geschwindigkeit, vor allem seit der Krise, verändert, Informationen also schnell veralten“, betont Schwarz.

Sabine Burger und Alexander Schwarz, die ursprünglich aus Südwest-Deutschland kommen, leben seit etwa zwei Jahren in Reykjavík, nachdem sie seit 2004 immer wieder, immer öfter und immer länger nach Island gereist waren. Vorher lebten die beiden 23 Jahre in den Niederlanden. Als Verleger und Programmleiter für literarische Verlage machte Schwarz Bekanntschaft mit den Werken von Schriftstellern wie Arnaldur Indriðason, Auður Jónsdóttir und Kristín Marja Baldursdóttir.

„Die Leute vom [isländischen] Verlag meinten, wir sollten doch unbedingt mal kommen, es würde uns bestimmt gefallen“, erinnert er sich. „Die Natur hat uns sofort in ihren Bann gezogen, dieses Kahle, Ehrliche. Das was es ist, ist es. Hier gibt es keine bunten Blumen, die dir vorgaukeln können, wie schön es hier doch sei. Die Natur trägt hier sozusagen kein Make-up.“ Nach zahlreichen Reisen mit neuen Freundschaften und vielen Eindrücken „haben wir gemerkt, dass wir nicht zurück nach Hause flogen, sondern Island verlassen.“ Inzwischen haben die inReykjavik-Macher den Spieß umgedreht: „Jetzt wohnen wir hier und besuchen Holland und Deutschland.“

Für die entferntere Zukunft könnten sich Schwarz und Burger durchaus auch vorstellen, einen deutschsprachigen Online-Reiseführer für ganz Island anzubieten. Doch gleich nach dem Start sei dies zu früh, findet Alexander Schwarz: „Zunächst konzentrieren wir uns auf die Hauptstadt.“ Doch das Umland – alles, was bei einem eintägigen Ausflug mit dem Auto zu erreichen ist – soll bereits in Kürze stärker bedacht werden.

Zu www.inReykjavik.is gehören eine Facebook-Seite, ein Twitter-Account (inReykjavikD) und ein monatlicher Newsletter, den man auf den Seiten des Online-Reiseführers abonnieren kann. Der Internetauftritt, so Alexander Schwarz, sei ebenfalls optimiert für Tablets und Smartphones. Auch gebe es konkrete Pläne für verschiedene eBooks und Apps, mit deren Verwirklichung in diesem Jahr begonnen werde.

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