Neue Studie: Stiller Herzinfarkt häufig Skip to content

Neue Studie: Stiller Herzinfarkt häufig

Eine neue Studie hat herausgestellt, dass etwa doppelt sovieleältere Infarktpatienten in Island ihren Infarkt in der stillen, symptomlosen Variante erleben als im Auftreten mit den bekannten Symptomen wie Brustschmerz, Atemnot und Übelkeit.

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Themenfoto: Páll Kjartansson.

Die Ergebnisse sind am vergangenen Mittwoch im Journal of the American Medical Association veröffentlicht worden. Untersucht worden waren 936 Isländer im Alter zwischen 67 und 93 Jahren. Autoren der Studie waren Dr. Erik Shelbert und isländische und us-amerikanische Kollegen, berichtet das Magazin Science News.

Der Studie zufolge zeigten 17 Prozent der Untersuchten Zeichen eines verdeckten Infarkts: Thromben, die die zuführenden Herzgefäße blockierten und die mittels MRI diagnostiziert wurden, ohne dass die Patienten wegen Symptomen ins Krankenhaus eingewiesen wurden. Weniger als 10 Prozent der Untersuchten erlitten einen Infarkt nach dem üblichen Symptommuster.

Die Autoren schließen aus der Studie unter anderem, dass die neuste MRI-Technologie verdeckte Infarkte besser diagnostizieren kann als die herkömmliche Methode per EKG.

DT

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