Nacktszenen in „Hrútar“ wecken Interesse in Cannes Skip to content

Nacktszenen in „Hrútar“ wecken Interesse in Cannes

By Iceland Review

Die Nacktszenen der beiden Schauspieler Theódór Júlíusson und Sigurður Sigurjónsson in der neusten isländischen Filmproduktion „Hrútar“ haben beim Filmfestival in Cannes für Aufsehen gesorgt. Regisseur Grímur Hákonarsson kommentierte gegenüber dem Magazin Variety, die Schauspieler hätten gerne mehr solcher Szenen gehabt, berichtet ruv.is.

Hrútar hat heute Premiere in Cannes, wo der Film für den Wettbewerb „Un certain Regard“ ausgewählt worden war. Zuletzt hatte es Sódóma Reykjavík im Jahr 1993 in diese Kategorie geschafft. Hrútar erzählt von zwei Brüdern, die eine der besten Schafzuchten im ganzen Land besitzen, aber seit vier Jahrzehnten nicht mehr miteinander gesprochen haben. Als die Scrapiekrankheit ausbricht, ändern sich die Dinge.

Regisseur Grímur sagte im Gespräch mit Variety, er sei als Jugendlicher aufs Land geschickt worden, daher stamme die Idee. „Und die meisten der Bauern, die ich kenne, haben zu den Schafen eine weitaus engere Bindung als zu den anderen Tieren auf dem Hof.“

Es sei im übrigen viel leichter, mit Schafen zu arbeiten als mit Schauspielern. Hier gab es unter anderem den Bauern Magnús Skarphéðinsson vom Bárðardalur, der als Trainer fungierte. „Ich habe versucht, die Schauspieler in Bauernhofstimmung zu bringen, und wir haben einige Tage nur mit den Schafen geübt.“

Über die Nacktzsenen der beiden Hauptdarsteller sagt Grímur, er habe Theódor und Sigurður zurückhalten müssen. „Die hätten davon gerne mehr gehabt.“

Sigurður habe sich vor den Dreharbeiten auch ein halbes Jahr lang einen Bart wachsen lassen. „Er hat auch versucht, seine Zehennägel wachsen zu lassen – was viel schwieriger für ihn war. Sigurður wird auch mit Bart in Cannes auftreten, denn er steht derzeit als ein Geächteter [im Fjalla-Eyvindur] im Þjóðleikhús auf der Bühne,“ sagt Grímur.

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