Nach dem Orkan: Es bleibt stürmisch und ungemütlich Skip to content
Photo: Dagmar Trodler.

Nach dem Orkan: Es bleibt stürmisch und ungemütlich

Auch heute, am Tag nach der Orkannacht, bleibt es in weiten Teilen Islands sehr stürmisch und ungemütlich. Bis zum Mittag muss vor allem im Südosten des Landes immer noch mit Windböen von 30 bis 40 m/s gerechnet werden, berichtet RÚV. Im Norden und Osten des Landes kann es schneien, Temperaturen um den Gefrierpunkt können die Autofahrt dort zur Rutschpartie machen.

Dem Sturmtief folgt ein weiteres Tief von Südost, welches Niederschläge – Schnee und in den Niederungen Regen – mit sich bringt. Ungemütlich bleibt es wohl in den kommenden Tagen im gesamten Land.

Die Ringstrasse zwischen Hvolsvöllir und Vík í Mýrdal ist zur Zeit immer noch gesperrt. Dort besteht Gefahr von fliegendem Sand und Geröll. In der Region wurde in der vergangenen Nacht auch ein Windböenrekord geschlagen, berichtet mbl.is, an der Messstation Steinar unterhalb des Eyjafjallajökull wurden 67,9 m/s aufgezeichnet.

In Südisland hatten die freiwilligen Retter zu einem Einsatz ausrücken müssen, wo ein Fahrzeug sich auf der Fjallabakleið am Frostastaðaháls festgefahren hatte, berichtet RÚV. Zwei Fahrzeuge, die dem Fahrer zur Hilfe eilten, blieben auf dem Weg in einem Eisloch stecken, die Männer liefen zu Fuss zu dem dritten Auto und warteten dort alle gemeinsam auf Hilfe. Der Notruf ging gegen 2 Uhr nachts ein, am frühen Morgen waren Retter und Gerettete wieder im Warmen. 20 Freiwillige der Rettungseinheiten von Flúðir, Hvolsvöllir und Hella waren bei allerschlechtestem Wetter unterwegs gewesen.

Auch auf hoher See konnte man dem Wetter nicht trotzen, nachdem zwei isländische Schiffe auf Wittlingsfang vor der irischen Küste heftige Brecher abbekommen hatten, zogen sich alle vor Ort befindlichen sechs Schiffe in die Bucht von Donegal zurück, um das Wetter dort abzuwarten.

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