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Mit Vorsicht ins Hochland

An diesem Osterwochenende ist mit vermehrtem Verkehrsaufkommen in Richtung Hochland zu rechnen, schreibt das Morgunblaðið. Das schöne Wetter lockt viele nach Þórsmörk und Landmannalaugar, mehrere hundert Wanderer erwartet Páll Guðmundsson, der Vorsitzende des isländischen Wandervereins Ferðafélag Íslands, an den Naturperlen des Südens. Die Wanderhütten am Hrafntinnusker und im Nýjadalur sind bemannt.

hochland_dtThemenfoto: Dagmar Trodler.

Auch mit dem Jeep werden sich in diesen Tagen viele auf dem Weg ins Hochland machen. Óskar Erlingsson vom Jeepclub Ferðafélag 4×4 erklärt, dass die Leute im Winter inzwischen weniger, dafür längere Jeepfahrten unternähmen. Durchschnittlich säßen drei bis vier Leute in einem Jeep. Man rechne mit etwa 40 bis 50 Litern Benzin pro Tag, die um die 11.500 ISK kosten. Die Hüttenübernachtung schlägt mit etwa 3000 ISK zu Buche. Diese Kosten mitsamt Proviant machen damit einen Hochlandtrip durchaus erschwinglich. Dennoch seien die Leute weniger unterwegs als noch vor der Krise von 2008, sagt Óskar.

Olöf Snæhólm Baldursdóttir, die Pressesprecherin der isländischen Bergwacht Landsbjörgun, erwartet ein ruhiges Wochenende. Dennoch sei man auf alles vorbereitet, immerhin seien Tausende von Wanderern und Schneemobilfahrern in den verschneiten Bergen unterwegs. Die meiste Arbeit erwachse den Björgunarsveit aus schlecht ausgerüsteten Fahrzeugen, die im Hochland steckenbleiben.

„Wir möchten noch mal darauf hinweisen, dass man ins Hochland nur mit einem entsprechend ausgerüsteten Auto fährt. Die meisten Notrufe erhalten wir aus dieser Gruppe von Reisenden.” Sie erinnert daran, dass die Pisten ins innere Hochland weiterhin bis zum Winterende geschlossen sind. „Man kann nicht mit einem Stadtauto nach Landmannalaugar fahren. Man braucht für die Pisten dorthin 44 Zoll Reifen und sollte immer in einem Fahrzeugkonvoi unterwegs sein.”

DT

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