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Ministerin kritisiert Eintrittsgeld am Geysir

Die isländische Ministerin für Industrie und Handel, Ragnheiður Elín Árnadóttir, hat ihre Enttäuschung darüber ausgedrückt, dass private Landbesitzer mit ihrer Entscheidung vorgeprescht sind, am Geysir ein Eintrittsgeld zu kassieren. Die Gebühr soll ab kommenden Monat erhoben werden.

Ragnheiður thematisierte vorgestern die Angelegenheit in einer Parlamentsdebatte über den Schutz und Nutzung von touristischen Sehenswürdigkeiten und sagte, es sei nicht wünschenswert für Touristen, wenn sie an überlaufenen Reisezielen ihre Geldbörse auspacken müssten. Sie befürwortete stattdessen die Idee eines Naturpasses, die Ende des Monats vorgestellt werden solle, berichtet visir.is.

Das Eintrittsgeld am Geysir soll 600 ISK (3,80 Euro) für Erwachsene über 17 Jahre betragen. Die Landbesitzer wollen das Geld für die Weiterentwicklung und den Schutz der Region verwenden. Die Idee der privaten Gebührenerhebung war von Teilen der Tourismusbranche scharf kritisiert worden. Etwa 6000 Besucher kommen täglich in das Gebiet der heißen Quellen.

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