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Mehr Sicherheit bei Westmänner-Festival gefordert

Einhundert Männer haben kürzlich einen Brief an den Bürgermeister der Westmännerinseln, den Bezirkskommissar und den Geschäftsführer des Sportclubs ÍBV geschickt, in dem sie die Vergewaltigungen verurteilen, die beim Festival Þjóðhátíð stattgefunden haben. Sie fragten, wie die Sicherheit in diesem Jahr gewährleistet werden könne – wenn das Festival überhaupt stattfände.

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Das Logo des Festivals in 2010.

Nach Angaben von Fréttablaðið haben mindestens fünf Frauen angegeben, während des letztjährigen Þjóðhátíð vergewaltigt worden zu sein. Das Festival wird alljährlich am langen Handelswochenende (Verslunarmannahelgin) Anfang August auf den Westmännerinseln abgehalten und ist unter Teenagern und jungen Erwachsenen beliebt.

Der Bürgermeister der Westmännerinseln Elliði Vignisson beantwortete den Brief zusammen mit allen Mitgliedern des Bezirksrates und teilte mit, die Erlaubnis, das Festival dieses Jahr abzuhalten, sei erteilt.

Jedoch werden „wegen der Vorfälle Vorsichtsmaßnahmen im Detail geplant und es ist das Ziel der Gemeinde, der Tragödie, die jede Gewalttat darstellt, vorzubeugen.“

Der Polizeichef der Inseln Karl Gauti Hjaltason sagte, man habe diskutiert, die Organisatoren des Festivals verstärkt aufzufordern, Beleuchtung für dunkle Bereiche bereitzustellen, Sicherheitskameras zu installieren und die allgemeine Überwachung zu verstärken.

Karl Gauti betonte, die lokale Polizei verurteile jede Vergewaltigung, wo immer sie auch begangen werde.

Hier lesen Sie mehr über die Vergewaltigungsfälle beim letztjährigen Þjóðhátíð.

bv

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