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Männer im Hochland gesucht

Die nordiländische Bergrettung musste vorgestern Nachmittag ausrücken um zwei Männer zu finden, die sich westlich des Vulkans Askja im nordostisländischen Hochland verlaufen hatten. Die beiden waren am vergangenen Wochenende von Strengjabrekka aus losgewandert und wollten zum See Svartárvatn laufen.

Sie kontaktierten die 112 hotline und sagten dass sie sich verirrt hätten nachdem ihr GPS Gerät ausgefallen war. Sie konnten keine zuverlässigen Angabne über ihren Aufenthaltsort machen, nur dass sie glaubten, etwa 30 Kilometer gelaufen zu sein und dass sich ein Fluss in der Nähe befinde.

Das Wetter in der Region war kalt und nebelig, doch waren die Männer einer Presseinformation von ICE-SAR gut ausgerüstet.

Am Sonntag mussten Rettungsteams in Südisland einen verirrten Wanderer vom Fimmvörðuháls holen, wo er sich im Nebel so verlaufen hatte dass er ausgekühlt war und Angst bekommen hatte. Kurz nach dem Anruf fiel sein Mobiltelefon aus.

Mitglieder des Wandervereins Útivist, die sich in der Hütte am Fimmvörðuháls aufhielten, fanden den Mann und brachten ihn ins Warme. Später wurde er in den nächsten Ort gebracht, berichtet ruv.is.

Das Wetter in Island ist in diesen Tagen immer noch sehr kalt, im Norden und Osten der Insel gibt es stellenweise Schneematsch, in Flateyri und Bolungarvík hat es wieder geschneit, schreibt mbl.is Auf vielen Bergpässen herrschen Winterbedingungen.

Der diesjahrige Mai ist der kälteste in Reykjavík seit dem Jahr 1979, schreibt mbl.is. http://www.mbl.is/frettir/innlent/2015/05/29/kaldasti_mai_i_borginni_fra…

Im Hochland liegt immer noch ungewöhnlich viel Schnee. Bei der alljährlichen Pfingstfahrt des isländischen Wandervereins Ferðafélag Íslands fand sich drei Meter hoher Schnee rings um die fünf Meter hohe Berghütte am Hrafntinnusker. „An soviel Schnee im Hochland erinnert sich niemand,“ sagte Páll Guðmundsson, der Geschäftsführer des Wandervereins.

Die aktuellen Strassenverhältnisse finden Sie auf vegagerdin.is, die Wettervorhersage auf vedur.is.

Touristen, vor allem aber Wanderer sollten in jedem Fall ihre geplante Route bei safetravel.is registrieren lassen. Eine Registrierung macht die Rettung im Ernstfall einfacher für die freiwilligen Mitglieder der isländischen Bergrettung Landsbjörg (ICE-SAR).

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