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Lese-Kampagne kommt an Schulen

Die Isländische Bildungsprüfstelle (IET) hat angekündigt, an allen Grundschulen des Landes ein neues Programm zur Verbesserung des Leseverständnisses von Schülern zu starten.

Die Verantwortlichen im Institut hoffen, die Zahl der schlechten Leser damit innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren um die Hälfte zu reduzieren.

Die Ankündigung erfolgte als Folge einer Studie von Capacent im Auftrag des Isländischen Verlegerverbands, bei der sich zeigte, dass die Zahl der Isländer, die nie Bücher lesen, in den zurückliegenden vier Jahren fast verdoppelt habe: von sieben Prozent im Jahr 2011 auf aktuell 13,3 Prozent.

Derzeit kann jedes fünfte Schulkind in Island nicht besonders gut lesen. IET-Projektleiter Gylfi Jón Gylfasson hat vor, diese Zahl auf einen Schüler von zehn zu senken.

Die verwendete Methode habe sich als erfolgreich erwiesen, sowohl international als auch als Teil anderer Initiativen im Inland, und obwohl das Ziel von IET sehr hochgesteckt scheint, ist Gylfi zuversichtlich, es erreichen zu können.

„Ich bin überzeugt, dass, wenn wir uns gründlich und in organisierter Form daranmachen, dieses Ziel durchaus zu erreichen ist“, erklärte Gylfi in einem Interview mit RÚV.

Grob gesagt geht es bei dem Programm darum, das Leseverständnis von Schülern regelmäßig zu überprüfen, nicht, um es zu benoten, sondern einzig, um Lehrer darüber auf dem Laufenden zu halten, wie sich ihre Schüler entwickeln und herauszufinden, welche Schüler zusätzliche Hilfe benötigen.

Detaillierte Unterstützung wird dann auf Grundlage der Ergebnisse dieser Bewertungen angeboten, die gezielt die Ursachen des jeweiligen Problems anpacken.

Zehn Berater-Stellen zur Entwicklung und Überwachung des Programms wurden ausgeschrieben.

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