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Laxness-Filmtage in Reykjavík

Ein Kinoereignis mit dem Titel „Laxness í lifandi myndum“ (Laxness in lebenden Bildern) wird vom 23. bis 28. April im Kino Bíó Paradís in Reykjavík stattfinden. Acht Kinofilme und TV-Produktionen nach Romanen des isländischen Nobelpreisträgers Halldór Kiljan Laxness stehen auf dem Programm.

halldorlaxness_psHalldór Laxness. Foto: Páll Stefánsson.

„Das sind alles Filme, die schon lange nicht mehr gezeigt worden sind, und ich bin sehr froh, daß wir uns für dieses Projekt entschieden haben,“ sagte Guðný Dóra Gestsdóttir, die Direktorin des beim Projekt federführenden Laxness-Museums Gljúfrasteinn, dem Morgunblaðið.

„Wir sind seit Eröffnung des Museums von Besuchern immer wieder nach diesen Filmen gefragt worden, vor allem nach Brekkukotsannáll (Das Fischkonzert) und Paradísarheimt (Das wiedergefundene Paradies), und ob sie mal wieder im Fernsehen laufen oder vielleicht auf DVD erhältlich seien,” sagte Guðný.

laugavegi32_laxness_geb_bvReykjavík, Laugavegur 32, das Geburtshaus von Halldór Laxness (23.4.1902). Foto: Bernhild Vögel.

Die älteste Verfilmung in der Reihe ist Salka Valka, eine isländisch-schwedische Produktion aus dem Jahr 1973, wo der Autor selbst eine kleine Rolle übernommen hat. Der Film wird während des Festivals zum ersten Mal in Farbe ausgestrahlt werden.

Er war seinerzeit in Farbe aufgenommen worden, doch die nationale TV-Anstalt RÚV sendete damals nur in schwarz-weiß.

In den Hauptrollen sind Jón Laxdal, Þorsteinn Ö. Stephensen und Sigrún Hjálmtýsdóttir (Diddú) zu sehen. Diddú ist inzwischen eine bekannte Opernsängerin.

Jón Laxdal spielte auch in Das wiedergefundene Paradies mit. Der Film war im Jahr 1981 in drei Teilen aufgenommen worden, die für das Projekt nun miteinander verflochten wurden.

Silfurtunglið ist ein TV-Spiel des Regisseurs Hrafn Gunnlaugsson aus dem Jahr 1978. Von ihm stammt auch der Kurzfilm Lilja, basierend auf dem gleichen Stück, diese beiden Filme werden ebenfalls zusammen gezeigt.

Weitere Filme im Programm sind Atómstöðin (Atomstation;1984), Kristnihald undir Jökli (Am Gletscher; 1989) and Ungfrúin góða og húsið (Das gute Fräulein; 1999).

DT

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