Küstenwache holt havariertes Schiff von hoher See Skip to content

Küstenwache holt havariertes Schiff von hoher See

Das Einsatzschiff der isländischen Küstenwache, Þór, ist auf dem Weg nach Süden, um die havarierte Hoffell nach Island zurückzuschleppen. Die Hoffell, ein Containerschiff des Transportunternehmens Samskip, war am Sonntagnachmittag 160 Seemeilen südwestlich der Färöerinseln mit Maschinenschaden manövrierunfähig liegengeblieben, berichtet RÚV.

Die Helgafell, ein anderes Samskip-Schiff, befand sich in der Nähe, doch waren die Wetterbedingungen mit 25 m/s Sturm und bis zu zehn Meter hohen Wellen zu schlecht, um Hilfe leisten zu können.

Das havarierte Schiff ist in der eiskalten See nun ausgekühlt, es gibt also weder Heizung noch die Möglichkeit, warmes Essen an Bord zuzubereiten. Dreizehn Mann Besatzung befinden sich an Bord des Schiffes.

Die Þór war am Sonntagabend von Reykjavík aus losgefahren, man rechnet damit dass die beiden Schiffe sich heute um die Mittagszeit treffen werden. Zum Glück hat sich das Wetter gelegt, sodass es möglich sein wird, das havarierte Schiff ins Schlepp zu nehmen. Oddur Halldórsson, der Wachthabende der Küstenwache, hofft, dass dies noch bei Tageslicht gelingt.

Die Mannschaft warte vermutlich in Thermoanzügen auf der Brücke. “Ich glaube nicht dass die Mannschaft von Bord geholt wird, das ist zu gefährlich,” sagte Oddur. Die Hoffell befinde sich jetzt 280 Seemeilen (425 Kilometer) südlich von Island. “Das ist weiter als der Hubschrauber fliegen kann. Der kann da nicht helfen. Es ist kürzer nach Irland als nach Island, das Schiff liegt ja 190 Seemeilen vor Irland.”

Die Þór muss die Hoffell nun einen 600 bis 700 Kilometer langen Seeweg nach Reykjavík schleppen, die Reise wird vermutlich drei Tage und Nächte dauern.

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