Krýsuvík Eruption könnte katastrophale Auswirkungen haben Skip to content

Krýsuvík Eruption könnte katastrophale Auswirkungen haben

Das vulkanische System Krýsuvík auf der Halbinsel Reykjanes in Südisland liegt näher an der Hauptstadt als irgendein anderer Vulkan und könnte im Fall eines Ausbruchs durch die Zerstörung von Straßen, Wasserleitungen und der Energieversorgung massive Auswirkungen auf das Alltagsleben haben.

krysuvik_esaKrýsuvík. Foto: Eygló Svala Arnarsdóttir/Iceland Review.

Zu diesem Thema sprachen die beiden Vulkanologen Kristján Jónasson und Sigmundur Einarsson in einem neulichen Vortrag am isländischen Naturkundeinstitut, berichtet ruv.is.

Das Krýsuvík-System besteht aus einer 50 km langen Spalte, die sich von Grindavík durch Reykjanes bis nach Hafnarfjörður, Reykjavík und die Vorortregion Mosfellssveit zieht.

Am Strand von Grindavík beträgt die Spaltenweite etwa zehn Meter, in Mosfellssveit ist sie nur noch zwei bis vier Meter breit. Ein schmales vulkanisches Entlüftungssystem begleitet die Spalte von Grundavík nach Hafnarfjörður.

Der letzte Ausbruch der Krýsuvíkspalte hatte sich im 12.Jh. Ereignet. Damals war Lava von beiden Küstenteilen der Halbinsel ins Meer geflossen.

Die ursprüngliche Region Krýsuvík füllte sich mit Lava, und das Lavafeld von Kapelluhraun reicht bis nach Straumsvík bei Hafnarfjörður. Der Ausbruch verursachte auch Veränderungen an der Erdplattenspalte in der Hauptstadtregion.

Krýsuvík wird engmaschig überwacht. Derzeit gibt es keinerlei Anzeichen für einen nahen Ausbruch.

Der Vulkanologe Haraldur Sigurðsson hatte im vergangenen Jahr in der dritten Ausgabe des Printmagazins Iceland Review einen Artikel über die Auswirkungen eines Ausbruchs für die Hauptstadt geschrieben (in englischer Sprache).

DT

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