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Kryptologe sucht nach Heiligem Gral in Island

Der italienische Kryptologe und Ingenieur Ciancarlo Gianazza hat in den vergangenen Jahren nach Manuskripten aus den frühen Tagen der Christianisierung in Island gesucht. Er glaubt, daß ihn diese Manuskripte auf die Spur zum Heiligen Gral führen.

kerlingarfjoll_goKerlingarfjöll. Foto: Geir Ólafsson.

Gianazza hatte intensiv “Die göttliche Komödie” von Dante untersucht, ebenso Gemälde von Botticelli, Rafael und Leonardo da Vinci und glaubt nun, den Code geknackt zu haben. Er hält es für möglich, daß Dante nach Island gekommen ist, wo er wertvolle Manuskripte versteckte, schreibt das Morgunblaðið.

„Wir haben die Suche nun eingegrenzt, aber bis jetzt nichts gefunden,“ sagte der Abenteurer Geir Magnússon, der Gianazzas Expeditionen begleitete. Die beiden konzentrieren sich nun auf den Bergzug des Kerlingafjöll am Fluß Jökulfall im zentralen Hochland.

Die größte Expedition hatte 2008 stattgefunden, als unter anderem der Archäologe Bjarni Einarsson, der Antiquar Uggi Ævarsson und der Architekt Þórarinn Þórarinsson Gianazza begleiteten.

„Da war auch der berühmte Abenteurer Árni Kópsson dabei, der immer mit von der Parti ist, wenn Männlichkeit gebraucht wird. Er hatte zwei große russische Trucks dabei, mit einem Luftkompressor und einem Gerät um nach Wasser zu bohren,“ erinnert sich Geir.

“Wir haben sieben Löcher 20 Meter tief in den Felsen gebohrt, aber nichts gefunden. Gianazza ist im folgenden Winter wiedergekommen, um neue Berechnungen anzustellen und fand heraus, daß man in der Schlucht hätte bohren müssen, und nicht am Rand. Die neuen Berechnungen basieren auf dem Vergleich von Gedicht und Gemälden, und die neuen Koordinaten beziehen sich unter anderem auf den Thron von Beatrice, über den Dante schrieb. In dem Kliff befindet sich ein Felsen, der so herausragt, daß wir nicht daran zweifeln, daß dies jener Thron ist,“ erklärt Geir.

Geir ist in den Siebzigern, aber für sein Alter noch sehr fit und will unbedingt mit der Mission weitermachen. Die Expeditionen kosten Gianazza viel Geld, doch auch er will nicht aufgeben. „Es ist nicht eine Frage, ob wir was finden, sondern wann wir den Schatz finden,“ meint Geir.

DT

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