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Kristallfund in Þingvellir

Nordlichterfahrten erfreuen sich in Island von Jahr zu Jahr wachsender Beliebtheit. Doch offenbar sind sie nicht ganz so ungefährlich wie man immer dachte. Heute morgen machten zwei Parkranger im Nationalpark Þingvellir beim Müllsammeln hinter dem Empfangszentrum eine aussergewöhnliche Entdeckung. In einer Vertiefung fanden sie einen mehrere Kilo schweren gläsernen, kristallartigen Stein. Die Facebookseite des Nationalparks berichtete von dem Fund. Eine nähere Untersuchung des Fundstücks liess auf einen Lichtkristall schliessen, der möglicherweise im Spätwinter zur Erde gegangen war.

Der Vorsitzende der Sternwarte im Nationalpark, Sævar Helgi Bragason, bezeichnete den Fund als einzigartig. Die Bewegungen in der Stratosphäre seien derzeit sehr stark und hätten dazu geführt, dass in tieferen Schichten das Nordlicht kristallisiert und in der Folge abgesplittert sei. Sævar nannte es ein grosses Glück, dass bei dem Kristallregen am Erdboden niemand getroffen worden sei.

Der Nordlichtkristall wird noch bis zum Wochenende im Empfangszentrum des Nationalparks zu sehen sei, bevor er dann zur weiteren chemischen Analyse ins Naturkundemuseum gebracht wird.

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