Krise schlägt sich auf Autonutzung nieder Skip to content

Krise schlägt sich auf Autonutzung nieder

Rund 40% der Isländer nutzen ihre Privatautos weniger als noch vor dem Beginn der Wirtschaftskrise im Herbst 2008. Sie laufen oder radeln stattdessen und sparen sich immer öfter Fahrten, die sie ausserhalb der Stadtgrenzen führen.

Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung, die das Beratungsunternehmen Land-rád zum Thema Reisegewohnheiten in Island angestellt hat.

Verkehr in Reykjavík. Foto: Páll Kjartansson.

Nach dieser Untersuchung nahmen im Zeitraum von Dezember 2008 bis Februar 2009 Reisen ausserhalb der Hauptstadt oder des Lebensmittelpunktes um 27% ab, verglichen mit dem Zeitraum des Vorjahres. Durchschnittlich wurden statt 15 Reisen nur noch 11 Reisen unternommen, berichtet das Morgunbladid.

Besonders bemerkenswert ist dieser Rückgang bei Bewohnern der Vorstädte von Reykjavík – hier fiel die Anzahl der Reisen von 22 auf 18 in der genannten Periode.

Der Verkehr auf den Autobahnen ist nach Statistiken der Staatlichen Strassenverwaltung spürbar zurückgegangen, auch diese Zahlen sind in der Untersuchung aufgeführt.

In den ersten drei Monaten diesen Jahres ging der Autobahnverkehr um 3,3% zurück, im Vergleich zur selben Periode 2008. In der Hauptstadt nahm der Verkehr um 10% ab, in Nord- und Ostisland sogar um 19%.

Bjarni Reynarsson von Land-rád sagt dass der Einfluss auf die Reisegewohnheiten der Isländer gleich nach Ausbruch der Krise am grössten gewesen sei. Inzwischen hätten sich die Dinge etwas stabilisiert, mit dem Beginn der Urlaubszeit und der Zunahme des ausländischen Tourismus wären auch viele Isländer wieder im Land herumgereist.

Übersetzt von Dagmar Trodler.

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