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Kommentarfunktion für Online-Nachricht wegen Hasstiraden gesperrt

Das isländische Nachrichtenmagazin Vísir hat die Kommentarfunktion für einen Artikel über den Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch in der vergangenen Woche ausser Kraft gesetzt, nachdem eine Vielzahl von Kommentaren gepostet worden war, die dem terroristischen Vorfall Befall zollten.

Wie das Magazin Stundin berichtet, posteten die Kommentatoren unter ihrem eigenen Namen. Vísir sperrte den Thread mit dem Kommentar: “Kommentare zu diesem Artikel sind wegen Hasstiraden nicht mehr möglich.”

Einige der Bemerkungen unter dem Artikel applaudierten gar dem Attentäter. “Gut gemacht,” schrieb einer. “Das ist Selbstverteidigung. Die Leute haben nicht vergessen, wie viele der Islam in Europa getötet hat.”

Ein anderer Schreiber, der den Terrorakt feierte, wurde als Person identifiziert, welche regelmässig Artikel über Moslems und Einwanderungsangelegenheiten kommentiert.

Premierministerin Katrín Jakobsdóttir und Aussenminister Guðlaugur Þór Thórdarson hatten nach dem Attentat Beileidschreiben nach Neuseeland geschickt.

Schockiert und mit gebrochenem Herzen über die sinnlosen Gewalt in Christchurch,” schrieb Katrín auf Twitter. “Liebe @jacindaardern, ich sende dir meine tiefste Sympathie und alles Licht der Welt von den Menschen in Island.”

Wir sind zutiefst traurig nach der schrecklichen Terroristenattacke in Christchurch,” schrieb Guðlaugur Þór. “Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer und den Menschen in Neuseeland.”

Bis zum Wochenende waren 49 Tote und 42 Verletzte gezählt worden, ein vierjähriges Kind schwebt in Lebensgefahr.

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