Kleine Gletscher bald nicht mehr namenlos Skip to content

Kleine Gletscher bald nicht mehr namenlos

Der Geologe Oddur Sigurðsson arbeitet an einem neuen Atlas über isländische Gletscher. Das Atlasbuch wird Band 11 in der Reihe Satellite Image Atlas of the World (Satellitenbilder-Atlas der Welt) sein, die der Verlag USGS in den USA herausbringt, berichtet Morgunblaðið.

vatnajokull_psVatnajökull. Foto: Páll Stafánsson/Iceland Review.

Das neue Werk zeigt Gletscher, wie sie 1890 aussahen und wie sie heute aussehen. Laut Oddur hatten 130 kleine Gletscher bislang keine Namen, also sprach er mit Einheimischen, um so Namen für all die kleinen, namenlosen Gletscher zu finden. Die meisten von ihnen liegen auf den beiden Halbinseln auf beiden Seiten der Bucht Eyjafjörður in Nord-Island.

Die Gletscher in Island ziehen sich seit 123 Jahren, also seit 1890 zurück. Der größte Gletscher, Vatnajökull, der mehr als acht Prozent von Island bedeckt, ist beispielsweise heute sieben Prozent kleiner als damals. Der kleine Gletscher Ok in West-Island verlor im gleichen Zeitraum drei Viertel seiner Originalgröße.

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