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Keine WM der Superlative

Der Reiter und Ausbilder an der Pferdeuniversität Hólar, Þórarinn Eymundsson, sagte in einem Interview mit dem Pferdemagazin Eidfaxi.is, daß er mit den Erfolgen der isländischen Mannschaft zufrieden sei, mit der Betreuung von Reitern und Pferden jedoch nicht. Man habe nach all der Werbung mehr erwartet, doch die Hoffnung habe sich nicht erfüllt.

Das Essen, die Betreuung und der Informationsfluss für sportliche Belange sei für die Teilnehmer nicht gut gewesen.

Þórarinn kritisierte auch die Passbahn, die er am Vortag selbst ausprobiert hatte. „Sowas hat man lange nicht gesehen,“ äußerte der Weltmeister der Jahre 2007 und 2009. Sie sei voller Löcher und das sei vor allem für die jungen Zuchtpferde ein schwieriges Geläuf. Mindestens ein Pferd war während einer Passprüfung gestolpert und hatte sich verletzt.

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Tillit du Langeren während der Zuchtprüfung. Reiter ist Erlingur Erlingsson. Foto: Marius Mackenzie

Auch die Möglichkeit der Richter, Plus oder Minuspunkte für gutes oder schlechtes Reiten zu verteilen, ist nach Þorarinns Meinung nicht genug genutzt worden.

Agnar Snorri Stefánsson, der für Schweden ein Pferd in der Zucht vorgestellt hatte, merkte in einem Gespräch mit Eidfaxi an, daß die Pferde zu dicht am Turniergelände gestanden hätten und sich wegen des Lärms nicht genügend ausruhen könnten.

Er bezeichnete die Passbahn, auf der die Zuchtpferde vorgestellt wurden, als hoffnungslos schlecht. Die Qualität der Ovalbahn sei jedoch sehr gut.

DT

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