Kälteeinbruch durchkreuzt Reisepläne Skip to content

Kälteeinbruch durchkreuzt Reisepläne

Rettungsteams in Nordostisland hatten in der vergangenen Nacht alle Hände voll zu tun, nachdem das Wetter sich in der Region verschlechtert hatte und die Strassenbedingungen schwierig geworden waren. Wenigstens elf wetterbedingte Einsätze wurden allein im Raum Húsavík gefahren. Dort hatte es heftig geschneit, ein starker Wind hatte für Sichtbehinderungen gesorgt, berichtet Vísir.

Die isländische Strassenverwaltung hat viele Strassen im Norden und Osten der Insel als unpassierbar vermerkt. Räumfahrzeuge sind unterwegs, und man geht davon aus, dass die Strassen am späteren Tag wieder befahren werden können.

Im Süden und Westen bleibt es trocken, in Bezirk Árnessysla lacht die Sonne vom Himmel, es jedoch sehr kalt, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und einem eisigen Wind aus Nordost. Ihm verdanken wir, dass das Wettter heute und morgen so bleiben wird, erst am Wochenende soll es etwas milder werden.

Kälteeinbrüche im Frühjahr sind normal in Island, man nennt sie “vorhret”. Halldór Laxness besingt einen solchen in seinem Gedicht Maistjarna. Auch wenn wir in der vergangenen Woche den ersten Sommertag gefeiert haben, wäre es unklug, die Winterjacke vor Ende April wegzupacken.

Normalerweise kommt der Frühling Anfang Mai, er dauert meist keine zwei Wochen, alles explodiert ins Grüne und dann ist bereits Sommer. März gilt in Island als Winter, der April liegt irgendwo zwischen Winter und Frühling.

So läuft es normalerweise, aber was ist schon normal in Island. Man nimmt, was kommt und macht das Beste daraus.

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