Kajakfahrer aus der Þjórsá gerettet Skip to content

Kajakfahrer aus der Þjórsá gerettet

Zwei Hubschrauber der isländischen Küstenwache brachten die Schicksalswende bei einer Suche nach zwei Kajakfahrern, die gestern Abend im Mündungsbereich der Þjórsá verunfallt sind, berichtet mbl.is.

Insgesamt 45 Mitglieder der Rettungsteams von Suðurland, von den Westmännerinseln und aus Reykjavík hatten an der Suche teilgenommen, auch eine Drone kam zum Einsatz.

Gegen 21.15 Uhr gestern Abend erhielt die Polizei den Hinweis, dass zwei Kajakfahrer in starkem Wellengang in Schwierigkeiten geraten waren. Als die Hubschrauber an der Flussmündung ankamen, hatte sich das Kajak bereits überschlagen, die beiden Fahrer befanden sich im Wasser. Einer der beiden Männer stand in ständigem Handykontakt mit den Rettern.

Je ein Hubschrauber zog einen Kajakfahrer aus dem Wasser, beide wurden sofort ins Universitätskrankenhaus nach Reykjavík geflogen. Über ihren Gesundheitszustand wurde bislang nichts bekannt.

In einer Erklärung der südisländischen Polizei heisst es, dass die Wellenhöhe so gewaltig gewesen sei, dass man keine Rettungsboote hatte zu Wasser lassen können. “Die Polizei vor Ort ist daher der Einschätzung, dass es entscheidend für die Rettungsaktion war, zwei Hubschrauber am Unfallort einsetzen zu könnnen.”

Die Þjórsá ist mit 230 Kilometern Islands längster Fluss, sie entspringt am Gletscher Hofsjökull im zentralen Hochland und mündet südlich des Urriðafoss zwischen Selfoss und Hella ins Meer.

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