Julian Assange: Facebook macht Isländer zu Spitzeln Skip to content

Julian Assange: Facebook macht Isländer zu Spitzeln

WikiLeaks-Gründer Julian Assange behauptete in einem Interview mit The Guardian, die hohe Facebook-Nutzung in Island mache Isländer zu potenziellen Informanten der Regierung, es seien proportional weit mehr als es in der ehemaligen DDR Stasi-Informanten gegeben habe.

laptop_psThemenfoto: Páll Stefánsson.

„Bis zu zehn Prozent der Einwohner sollen in Ostdeutschland Stasi-Informanten gewesen sein – einer von zehn fungierte zu irgendeinem Zeitpunkt als Informant – doch die Nutzung von Facebook in Ländern wie Island beträgt 88 Prozent, und diese Leute informieren viel regelmäßiger und wesentlich detaillierter als es jemals in der Stasi geschah. Und sie werden dafür noch nicht einmal bezahlt! Sie tun es, weil sie denken, sie hätten ansonsten keine gesellschaftlichen Chancen. Damit befinden wir uns nun in dieser einzigartigen Lage, in der wir alle Zutaten für einen schlüsselfertigen totalitären Staat haben“, erklärte Assange.

Er erläuterte, in der Vergangenheit habe die Regierung darüber entschieden, wer überwacht wird, aber mit den neuen Technologien sei es möglich, alle Textnachrichten, Telefongespräche und eMails für einen späteren Gebrauch zu speichern.

Hier lesen Sie mehr über Assanges und WikiLeaks’ Verbindung zu Island.

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