James Bonds Gletscherlagune damals und heute Skip to content

James Bonds Gletscherlagune damals und heute

Die Gletscherlagune Jökulsárlón, die unterhalb des Breiðamerkurjökulls in Südostisland liegt, hat sich in den vergangenen 30 Jahren bemerkenswert verändert. Als im Sommer 1984 der James Bond Film A View to a Kill gedreht wurde, musste die Filmcrew mit Booten über das eisige Wasser fahren. Damals hatten Einheimische Boote vor Verfügung gestellt. Die Bootstouren überdauerten den Film und gehören heute zu den beliebtesten Touristenattraktionen an der Lagune.

Wie man im Filmbeitrag von Stöð 2 sehen kann, enthält die Lagune heute weitaus mehr Wasser, und die Eisberge sind kleiner geworden. Jökulsárlón ist heute der tiefste See in Island.

Bis zum Jahr 1933 hatte der Breiðamerkurjökull bis zum Meer gereicht, dann setzte eine Phase der schnellen Gletscherschmelze ein. In dieser Zeit ist auch die Lagune entstanden.

Wie der Geologe Oddur Sigurðsson erklärt, schrumpft der Breiðamerkurjökull jedes Jahr um etwa einhundert Meter. Doch nicht etwa nur durch die globale Erwärmung. Das Meer fliesst nämlich in die Lagune und bringt durch sein wärmeres Wasser den Gletscher zusätzlich zum Schmelzen.

Filmaufnahmen wie die zum James Bond Film haben immer auch einen positiven Einfluss auf die isländische Tourismusindustrie. Regina Hreinsdóttir, eine Rangerin im Nationalpark Skaftafell, erklärt, dass eine grosse Anzahl von Touristen nach Island kommt, um Drehorte von berühmten Filmen und Serien mit ihren eigenen Augen zu sehen. “Wir merken, dass diese Besuchergruppe eine andere ist als die der normalen Touristen.”

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