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Ist Hekla eine Gefahr für Flugzeuge?

Mehr als 30 Passagiermaschinen fliegen täglich über den Vulkan Hekla. Hekla ist Islands aktivster Vulkan, seit 1970 brach er viermal aus, in vergangenen Jahrhunderten hat er das Tal der Þjórsá mehr als einmal in Schutt und Asche gelegt. Hekla galt über die Jahrhunderte hindurch als Islands gefürchtetster Vulkan, im Mittelalter glaubte man gar, dort befinde sich das Tor zur Hölle.

In einem Interview mit RÚV zu Beginn des Monats hatte Geologieprofessor Páll Einarsson von der Universität Islands angeregt, dass diese Passagiermaschinen ihre Flugroute ein wenig ändern, wenn sie Island überfliegen.

Páll verlangt, dass sein Ratschlag ernstgenommen wird, weil er glaubt dass die Flugzeuge im Fall eines Ausbruchs geradewegs in eine Aschewolke hineinfliegen könnten. Ein möglicher Ausbruch der Hekla schmelze kein Gletschereis was bedeutet, dass die die Aschewolke sich mit voller Kraft und geradewegs bis zu 10 Kilometer in den Himmel erstreckt.

Im Jahr 2001 war es Geologen gelungen, einen Ausbruch der Hekla etwa eine Stunde zuvor vorauszusagen. Dafür gebe es jedoch keine Garantie, sagt Páll, er hält das Risiko für zu hoch. Die meisten Flugzeuge kämen von Turkish Airlines, und die müssten ihren Kurs nur leicht korrigieren, um der Gefahr durch Hekla zu entkommen.

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