Islands größter Gletscher im MoMa Skip to content

Islands größter Gletscher im MoMa

Eisbrocken von Island größtem Gletscher, dem Vatnajökull, sind seit vergangenen Monat in einer Ausstellung des dänisch-isländischen Künstlers Ólafur Elíasson im Museum of Modern Art in New York zu sehen. Die Ausstellung möchte Bewusstsein für den globalen Klimawandel wecken.

jokulsarlon_psJökulsárlón. Foto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

„Der Vatnajökull ist der einzige Ort auf der Welt, wo du auf einem Sandfleck davor stehen und beobachten kannst, wie Eisbrocken vom Gletscher abbrechen,“ erklärte Ólafur dem Magazin nationalgeographic.com, wie die Eisbrocken aus der Gletscherlagune Jökulsárlón, einem der beliebtesten Reiseziele in Island, mit der Ausstellung zusammenhängen.

„In New York kann man den Gletscher nicht sehen, also haben wir ihn nach New York gebracht,“ fügte er hinzu.

Zwei Freunde von Ólafur hatten die Eisbrocken in drei Wochen am Gletscher eingesammelt, die dann in Kisten für gefrorenen Fisch nach New York transportiert wurden.

Damit das etwa 800 Jahre alte Eis in Form blieb, wurde ein Ausstellungsraum im MoMA in ein Eishaus verwandelt. Die Ausstellung wird bis September zu sehen sein, zum Ende hin wird das Eis seinen natürlichen Weg gehen und schmelzen.

Ólafur Elíasson ist einer der Designer der Konzerthalle Harpa in Reykjavík. Im Jahr 2008 erlangte seine Ausstellung von Wasserfällen auf öffentlichen Plätzen in New York große Aufmerksamkeit.

DT

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