Isländischer Wikileaks-Fall vor US-Gericht Skip to content

Isländischer Wikileaks-Fall vor US-Gericht

Vor einem US-Gericht erklärten am Dienstag die Anwälte der isländischen Parlamentarierin Brigitta Jónsdóttir, dass Menschenrechte verletzt würden, wenn das social network Twitter tatsächlich gezwungen wird, Informationen über die Kontakte von Jónsdóttir und Personen, die Wikileaks nahestehen, an die US-Behörden zu liefern.

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Birgitta Jónsdóttir. Foto: Páll Kjartansson.

Vor Gericht wurde über Jónsdóttirs Antrag verhandelt, das Twitter-Urteil aufzuheben und die von den US-Behörden verordnete Geheimhaltung über die ganze Angelegenheit zu beenden.

Die Verteidiger argumentierten, der Fall orientiere sich an US-Recht: Recht auf Privatspähre und Redefreiheit. Die drei Verteidiger hätten das Recht auf alle Informationen, damit sie genau diese Rechte verteidigen können, berichtet ruv.is.

Der Fall hängt zusammen mit der US-Untersuchung von Wikileaks. Die US-Anwälte bestreiten, dass sie Druck auf Jónsdóttir als Parlamentsmitglied ausgeübt hätten, und dass isländisches Recht verletzt worden sei.

Das Urteil soll kommende Woche gesprochen werden.

DT

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