Industrieministerin prüft chinesische Investorenpläne Skip to content

Industrieministerin prüft chinesische Investorenpläne

oddnyghardardottir_althingiDie amtierende Industrieministerin Oddný Harðardóttir hat von dem chinesischen Investor Huang Nubo weitere Auskünfte zu Umwelt- und Planungsfragen verlangt, bevor sie entscheidet, ob sein Unternehmen, die Beijing Zhongkun Investment Group, die Erlaubnis bekommt, in dem Landstrich Grímsstaðir á Fjöllum in Nordostisland ein Stück Land zu pachten.

„Ich muss diese Angelegenheit prüfen und alle Aspekte untersuchen,“ sagte Oddný dem Fréttablaðið.

Sie stellte die Ergebnisse einer Kommission, die sich mit der Frage einer Konzessionserteilung befasst, in der vergangenen Woche bei einem Kabinettsmeeting der Regierung vor. In der Konzession geht es um Huangs Ersuchen, Grímsstaðir zu pachten und ein Hotel dort zu bauen.

Das Komitee schlug vor, eine Investmentvereinbarung mit Huangs Unternehmen zu treffen. Die Vereinbarung würde eine Ausnahmegenehmigung beinhalten, mit der es einem in ausländischem Besitz stehenden Unternehmen ermöglicht würde, ein Stück Land in Island zu pachten.

Oddný betonte, dass die Vereinbarung mit einem isländischen Unternehmen in Huangs Besitz getroffen werden müsse. Dieses Unternehmen müsse erst noch gegründet werden.

„Ich vermute, dass die Repräsentanten dieses Unternehmens Kontakt zu uns im Ministerium aufnehmen werden, um weitere Aspekte des Projekts zu erörtern, und wie sie mit der Investmentvereinbarung korrelieren,“ sagte die Ministerin.

Sie sei jedoch zufrieden, dass das Konzessionskommitee ansonsten alle Bedingungen für die Vereinbarung für erfüllt halte.

„Wir erwarten in den kommenden Tagen Unterlagen vom Ministerium zu der Angelegnheit,“ sagte seinerseits Halldór Jóhannsson, Huangs Vertreter in Island. „Ich glaube nicht, dass die Ministerin sich gegen die Ergebnisse dieses Fachkommitees wenden kann.“

Um die geplante Strukturentwicklung in Grímsstaðir zu starten, soll Huang mit Island einen Zehnjahresvertrag über Investitionen schließen. Doch zunächst muss ein Unternehmen, welches von lokalen Gemeinden gegründet werden soll, das Landstück erwerben und an Huang verpachten. Eine Pachtdauer von 40 Jahren ist angedacht.

Halldór sagte, wenn dies alles erledigt sei, würden die Planungen sofort beginnen. Er hält es jedoch für unwahrscheinlich, dass die Bauarbeiten schon in diesem Jahr beginnen. Eröffnungstermin für das Hotel ist für das Jahr 2016 geplant.

In einem Interview mit der Zeitung China Daily sagte Huang am Freitag, dass der Pachtvertrag für Grímsstaðir vor dem Abschluß stehe und dass es scheint, als habe sich sein Geduld am Ende doch noch gelohnt.

Huang hofft, dass er die Vereinbarung Mitte Juni unterzeichnen kann, und dass der Pachtvertrag über 99 Jahre laufen kann, auch wenn in den isländischen Medien von 40 Jahren die Rede gewesen war.

Hier finden Sie mehr über die Geschichte.

DT

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