Indischer Investor will Tourismus in Südisland fördern Skip to content

Indischer Investor will Tourismus in Südisland fördern

Der indischstämmige Investor Bala Kamallakharan plant, den Tourismus in der Gemarkung Skálabrekka im südisländischen Þingvallasveit zu fördern. Als isländischer Staatsbürger braucht er dafür keine Erlaubnis des Innenministeriums.

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Þingvallavatn. Foto: Páll Kjartansson.

Bala ist mit einer Isländerin verheiratet und erwarb vor einem Jahr den Hauptanteil an der Eigentümergesellschaft Skálabrekka, berichtet das Morgunblaðið.

Der Erwerb basiert auf einem Vertrag mit Hallgrímur Hólmsteinsson, einem der Eigentümer der Gesellschaft, und Landsbanki und beglich Hallgrímurs Schulden bei der Bank. Bala verfolgt seitdem Entwicklungspläne für den Landstrich.

Hallgrímur hält nun einen Minderheitsanteil an der Gesellschaft. „Die Idee ist, den Tourismus in der Region zu fördern.[…]. Er hat Erfahrung und Wissen auf dem Gebiet und ich bin der Überzeugung, dass beides hervorragend angewendet wird“, sagte Hallgrímur über Bala.

“Wir möchten Menschen und Natur in unsere Arbeit miteinbeziehen und Umweltaspekte besonders berücksichtigen. Das Projekt wird nicht groß, aber ehrgeizig und passend für die Region.”

Skálabrekka ist etwa 500 Hektar groß, und die Eigentümergesellschaft hält 50 Prozent der Gemarkung. Sie liegt am Ufer des Þingvallavatn am Rand des Nationalparks Þingvellir.

Bisher sind keine ausgearbeiteten Entwürfe an den Gemeinderat von Bláskógabyggð eingereicht worden. Die Pläne befinden sich noch im Anfangsstadium, jedoch ging beim Rat ein Brief der Investoren ein, in welchem sie ihre Pläne, die auch ein Hotel und einen Golfplatz vorsehen, kurz skizzierten.

Die Vorsitzende der Gemeinde Bláskógabyggð Drífa Kristjánsdóttir sagte dem Morgunblaðið, dass der Rat bisher noch keine Position zu den Ideen bezogen habe. Ob eine Förderung des Tourismus in der Region gestattet werde, hänge davon ab, wie das Projekt durchgeführt werde.

Bala und seine indischen Partner betreiben sieben Hotels in Indien. Er ist auch Teilhaber bei der Auro Investment, welche sich im vergangenen Jahr an dem Start-up Unternehmen CLARA beteiligte. CLARA war vor drei Jahren von isländischen Studenten gegründet worden, und Bala fungiert als Aufsichtsratsvorsitzender.

Bala lebt seit 2005 in Island und hatte bei der insolventen Bank Glitnir gearbeitet. Er hatte für Glitnir die Erschließung des indischen Marktes leiten sollen, als der Staat die Bank übernahm und alle Büros in Indien schloß.

Hier lesen Sie über einen chinesischen Investor, dessen Kaufbegehren vom Innenministerium abgelehnt wurde.

DT

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