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Hvammsvirkjun: neues Umweltteilgutachten gefordert

Die oberste Planungsbehörde Skipulagsstofa hatte Ende Dezember angekündigt, dass das Staudammprojekt Hvammsvirkjun am unteren Teil der Þjórsá in Südisland zumindest in Teilen neu geprüft werden müsse.

In Bezug auf Auswirkungen auf die Landschaft, das Gesamtbild des Landes, sowie im Hinblick auf Tourismus und Naherholung soll das aus dem Jahr 2003 datierende Umweltgutachten erneuert werden. Für weitere Themenbereiche wie etwa Flora und Fauna der Region gibt es nach Meinung der Behörde keinen Grund zur Revision.

Im Gutachten von 2001, so die Begründung der Behörde, sei die Landschaft nicht berücksichtigt und ihre Bedeutung nicht bewertet worden. Heute gebe es andere Methoden, und auch die Voraussetzungen hätten sich geändert.

Vor allem das Anwachsen des Tourismus stellt ein derartiges Bauwerk in unmittelbarer Nähe touristischer Ziele in ein neues Licht, die Auswirkungen des Stauwerkes auf Naherholung und auf den Tourismus in der Region müssten daher neu geprüft werden.

Dem Gesetz nach kann die Behörde ein neues Umweltgutachten fordern, wenn ein Projekt nicht innerhalb von 10 Jahren durchgeführt wird.

Die Anwohnergemeinden der Flussregion, Rangáþing ytra und Skeiða-und Gnúpverjahreppur, hatten im Juli um eine entsprechende Überprüfung gebeten, nachdem das isländische Parlament das Staudammprojekt aus der Wartekategorie in die Nutzungskategorie geschoben hatte.

Das geplante Stauwerk mit Talsperre soll sechs Kilometer vom Örtchen Árnes im Gnúpverjahreppur entstehen.

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