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Hvammsvirkjun: erste Ausschreibungen am Jahresende

Die Gemeinderäte von Rangárþing ytra und Skeiða-og Gnúpverjahreppur haben beschlossen, eine nähere Auslegung des Flächennutzungsplanes bezüglich des angedachten Wasserkraftwerkes Hvammsvirkjun im unteren Tal der Þjórsá anzufertigen und sowohl der Öffentlichkeit als auch Unternehmen vorzulegen, berichtet mbl.is

Wenn das Kraftwerk genehmigt wird, könnten erste Ausschreibungen am Ende des Jahres erfolgen.

Im vergangenen Jahr war die oberste Planungsbehörde zu dem Schluss gekommmen dass ein neues Gutachten in Bezug auf die Auswirkungen auf den Tourismus und das Aussehen der veränderten Landschaft angefertigt werden muss. Das alte Umweltgutachten stammt aus dem Jahr 2003, seitdem hat sich vor allem auf dem Gebiet des Tourismus und der Bevölkerungsdichte im Þjórsádalur vieles geändert.

Kraftwerksbetreiber Landsvirkjun will das Umweltgutachten ebenfalls erneut prüfen und legt letzte Hand an die Baupläne des Kraftwerks.

Bislang ist noch unklar, ob das 95 MW Kraftwerk überhaupt genehmigt wird. Es ist das erste Wasserkraftwerk in Island, welches unmittelbar in einer bewohnten und touristisch aufstrebenden Region liegen wird. An der oberen Þjórsá gibt es bereits mehrere Kraftwerke mitsamt künstlich angelegten Stauseen.

Der endgültige Energierahmenplan, welcher das Hvammsvirkjun einschliesst, muss noch durch das Parlament, geplant war vor den Neuwahlen im vergangenen Oktober eine Abstimmung für das Frühjahr gewesen.

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