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Hilfe für die Landwirte in der Aschezone

Etwa 60 Rettungsteams sind derzeit in der Aschezone des Grímsvötn in Südisland im Einsatz. Die meisten gehen den Landwirten beim Einsammeln und Füttern des Viehs zur Hand.

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Die Asche in Kirkjubaejarklaustur. Foto © Robertas Mickevicius.

Einige Tiere sind verendet. Manche von ihnen sind erblindet und in Wassergräben gefallen wo sie ertranken.

„Die Asche setzt sich in ihren Augen fest und die Tiere sehen dann genauso wenig wie wir,“ erklärte der Distriktveterinär von Vestur-Skaftafellssýssla, Gunnar Thorkelson, dem Fréttabladid.

Die Situation sei jedoch besser als befürchtet, vor allem weil der Fluorgehalt in der Asche so niedrig is. Das Fluor ist gefährlich für Tiere, weil es die Knochensubstanz angreift.

Thorkelsson sagt, die Landwirte sorgten vor allem dafür, dass das Vieh Zugang zu sauberem Futter und frischem Wasser hat.

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Die Asche in Skálholt. Foto: Dagmar Trodler.

Die Rettungsteams fahren alle Höfe in der Region ab und schauen wie die Lage dort ist, heisst es in einer Pressemeldung der Organisation ICE-SAR.

Sie wurden auch gerufen, um umherfliegende Gegenstände einzusammeln, die sich nach dem Sturm in Südisland selbstständig gemacht hatten.

Heute morgen klarte der Himmel über Kirkjubaejarklaustur auf. Der Ort hatte durch schwere Aschefälle tagelang im Dunkeln gelegen. In der Region Fljótshverfi ist es dank der Asche nun dunkel.

DT

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