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Heute ist Sprengidagur!

Am Sprengidagur, dem Tag, an dem man platzen könnte (frei übersetzt), gibt es viel traditionelles Essen. Islands Antwort auf Bonbons am Faschingsdienstag lautet saltkjöt og baunir, also Pökelfleisch mit Erbseneintopf. Das Motto ist ganz einfach: „Iss soviel, bis du platzt!“

burstingday_esaFoto: Eygló Svala Arnarsdóttir/Iceland Review.

Gesalzenes Hammelfleisch, das saltkjöt, kann man in den Tagen vor Sprengidagur fast in allen Läden kaufen, durch seine ausgeprägte rosa Farbe ist es auch leicht zu erkennen.

Manche Läden verkaufen auch die Zutaten dieses traditionellen Gerichts in einer fertig gerichteten Packung. Darin finden sich dann Zwiebeln, Rüben, Karotten und gelbe Erbsen.

Das Rezept:

Zwiebeln hacken und anbraten. Kartoffeln schälen und hacken, ebenso das restliche Gemüse.

Einen großen Topf halb mit Wasser füllen. Kein Salz hinzufügen, das Fleisch ist salzig genug! Wasser zum Kochen bringen, dann das Fleisch hinzufügen, ebenso eine großzügige Portion gelbe Erbsen und ein paar ganze Pfefferkörner (möglichst schwarze).

Das Gebräu eine halbe Stunde kochen lassen, dann die restlichen Zutaten hinzufügen. Danach weitere 20 bis 30 Minuten kochen lassen.

Nun das Fleisch aus dem Eintopf nehmen, Fett und Knochen entfernen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke zerteilen. Jetzt kann es zurück in den Eintopf und das Essen ist fertig. Nun darf jeder zulangen, bis er platzt.

Sprengidagur wird immer am Faschingsdienstag (sieben Wochen vor Ostern) gefeiert. Eigentlich ist es ein katholischer Brauch, an diesem Tag Fleisch zu essen – die letzte Chance, bevor am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt.

Pökelfleisch mit Erbseneintopf wird an diesem Tag in Island seit Ende des 19. Jahrhunderts gefeiert. Davor aß man an diesem Tag hangikjöt (geräuchertes Lammfleisch).

Den morgigen Aschermittwoch feiert man in Island eher musikalisch. Dazu aber morgen mehr.

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