Herpes-Infektion bei den Pferden im Verdacht Skip to content

Herpes-Infektion bei den Pferden im Verdacht

Eine Untersuchung der grassierenden Pferdeseuche in Island hat nun ergeben, daß hinter der Streptokokkeninfektion, die die Pferde seit Wochen schwächt, der Ausbruch einer Virusinfektion stecken könnte. Dies teilte Chefveterinär Halldór Runólfsson in einem Bericht von visir.is mit.

In neuen Untersuchungen bei Keldur, dem Institut für Experimentelle Pathologie, habe sich diese Möglichkeit nun herauskristallisiert.


Foto: Páll Kjartansson.

Gestern traf Runólfsson mit den Tierärzten Susanne Braun und Björn Steinbjörnsson zusammen Braun forscht seit Jahren in Island unabhängig auf dem Gebiet der Pferdemedizin, Steinbjörnsson, arbeitet als Tierarzt bei der Lebensmittel- und Veterinärbehörde und assistierte ihr in seiner Freizeit.

„Sie haben unabhängige Untersuchungen durchgeführt und Statistiken darüber erstellt,“ erklärte Runólfsson. „Sie glauben, daß eine Herpesinfektion dahintersteckt. Um das zu bestätigen, müsse allerdings noch weiter geforscht werden. Wir haben Herpesstämme gefunden, das muss jedoch weiter beobachtet werden, bevor man eine Aussage darüber treffen kann, daß sich hier etwas Neues ereignet.“

Nach derzeitiger Theorie schwächt die virale Infektion zu Erkrankungsbeginn die Abwehrkraft des Pferdes gegen die Streptokokkeninfektion und verursacht infektiösen Nasenausfluß und Husten.

Vergangene Woche stellte die Regierung dem Institut 20 Mio. ISK für weitere Forschungen zur Verfügung.

„So können wir unsere Untersuchungen fortsetzen. Wir arbeiten so zügig wie möglich, weil die Pferdebesitzer natürlich besorgt sind und befürchten, daß die Seuche im kommenden Winter erneut ausbrechen könnte.“

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