Hells Angels Anführer freigesprochen Skip to content

Hells Angels Anführer freigesprochen

Einar Marteinsson, der ehemalige Anführer der Hells Angels in Island, ist vorgestern vor dem Bezirksgericht in Reykjanes von den Vorwürfen freigesprochen worden, einen brutalen Überfall im vergangenen Jahr angezettelt zu haben. Er hatte seit Januar in Untersuchungshaft gesessen.

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Hafnarfjörður, wo die Frau angegriffen wurde. Themenfoto: Páll Stefánsson.

Vier weitere Angeklagte, die in Haft gewesen waren, sind indes verurteilt worden. Andrea Kristín Unnarsdóttir erhielt mit viereinhalb Jahren die längste Haftstrafe, berichtet ruv.is.

Jón Ólafsson and Elías Valdimar Jónsson müssen für vier Jahre hinter Gitter, Óttar Gunnarsson für zweieinhalb Jahre. Elías will vor dem Obersten Gerichtshof Berufung einlegen. Der sechste Angeklagte war ebenfalls freigesprochen worden.

Alle sechs Personen waren im Januar im Rahmen einer großangelegten Polizeiaktion verhaftet worden. Man ging davon aus, dass sie zu den Hells Angels gehörten und dass der Überfall ein Racheakt gewesen war, um eine Schuld zu begleichen.

Drei der Angeklagten sollen in die Wohnung einer Frau eingedrungen sein und sie angegriffen haben. Eine vierte Person hatte sie in die Wohnung gelassen.

Einar war nicht vor Ort gewesen, man warf ihm jedoch vor, den Überfall initiiert zu haben. Er sagte RÚV, dass er den isländischen Staat auf Schadensersatz verklagen werde, weil er über sechs Monate hinter Gittern gesessen habe, obwohl er unschuldig ist.

Der Staatsanwalt hat noch zu entscheiden, ob er wegen des Freispruchs in Berufung geht.

DT

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