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Grossangelegte Suche nach Schneehuhnjäger

Seit gestern Abend wird in Ostisland in einem Sommerhausgebiet zwischen Egilsstaðir und Hallormsstaðir ein Schneehuhnjäger gesucht, der sich nach der Jagd nicht bei seinen Jagdkollegen eingefunden hatte. Er war mit seinem Hund losgezogen, hatte jedoch sein Mobiltelefon vergessen, berichtet RÚV.

Die Rettungsteams der Region hatten ihre Suche noch gestern Abend begonnen und suchten die ganze Nacht bei zum Teil schwierigsten Bedingungen. Im Schneesturm mussten sie zu Fuss, auf Skiern und mit Motorschlitten losziehen und gegen Geröll und Schneemassen ankämpfen. Sie kehrten am Morgen erschöpft und unverrichteter Dinge zum Einsatzzentrum zurück.

Der Hubschrauber der Küstenwache war noch in der Nacht mit Suchhunden in den Osten geflogen, konnte aber wegen des Schneesturms nicht an der Suche teilnehmen und musste auf dem Flugplatz von Egilsstaðir warten, bis sich das Wetter etwas beruhigte. Am Nachmittag landete auch ein Flugzeug aus Reykjavík mit weiteren 50 Mitgliedern der Freiwilligen Rettungsorganisation zur Verstärkung.

Das isländische Rote Kreuz hat in Egilsstaðir ein Auffangzentrum eingerichtet, vor allem, um erschöpfte Rettungshelfer mit warmem Essen, trockener Kleidung und Ruheplätzen zu versorgen. Etwa 100 Mitglieder der Rettungsorganisation sind auch in dieser Nacht wieder unterwegs, um den vermissten Jäger zu suchen. Man suche solange wie Hoffnung bestehe. Das sei das, was die Retter vorantreibe, sagte der Bezirksleiter der Rettungsorgansisation von Ostisland, Sveinn Halldór Oddsson Zoëga.

Ingesamt sind RÚV zufolge 370 Personen aus ganz Island an der Rettungsaktion beteiligt.

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