Grassoden-Hotel für den Thingvellir National Park vorgeschlagen Skip to content

Grassoden-Hotel für den Thingvellir National Park vorgeschlagen

Vier Historiker haben dem Thingvellir Komitee des Parlaments ihre Ideen für ein Hotel aus Grassoden vorgestellt. Es geht dabei um eine Art lebendiges Museum, wo Touristen eine Zeitreise 1000 Jahre zurück unternehmen können. Ein Unternehmen mit Namen Stórsaga soll diese Idee in die Tat umsetzen.

Thingvellir. Foto: Páll Stefánsson.

Die Historiker sind vor allem an der Region um Skógarhólar interessiert, wo sich derzeit eine Pausenstation für Reittouren in Thingvellir befindet.

Zusätzlich zu dem Haus aus Grassoden, der traditionellen Bauweise früherer Zeiten, würden sie gerne eine kleine Kirche, einen Kuhstall, eine Schmiede und eine Parlamentbude errichten, berichtete das Morgunbladid.

Tagsüber könnten Touristen erleben, wie die isländischen Landnehmer lebten, nachts würde der Ort dann als Unterkunft genutzt. Auf diese Weise können Besucher am eigenen Leib erfahren, wie Isländer vor vielen Jahrhunderten gelebt haben.

„Wir möchten Besuchern Geschichte in einer neuen Form präsentieren. Der Besucher kommt hier an einen Ort, wo er Unterkunft und Essen bekommen kann, wie es vor 1000 Jahren üblich war. Er kann sich so ein genaues Bild davon machen, was es bedeutete, vor 1000 Jahren in Island zu leben,“ sagte Svava Lóa Stefánsdóttir, eine der Historikerinnen.

Sie und ihre Co-Planer haben ihr Projekt intensiv vorbereitet. Unter anderem sind sie nach Dänemark gereist und haben ein Museumsdorf besuscht, welches nach dem gleichen Prinzip erbaut wurde. Die Projektvorbereitungen sind fast fertig, nun beginnt die Suche nach Geldern und Investoren.

Das Thingvellir Kommitee ist veranwortlich für Entwicklung des National Parks von Thingvellir, welcher zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. In Thingvellir wurde im Jahr 930 n.Chr. das isländische Parlament gegründet. Das alte Hotel Valhöll, welches sich in Thingvellir befand, ist vergangenen Sommer bis auf die Grundmauern abgebrannt.

Lesen Sie hier mehr über Vorschläge zur Weiterentwicklung von Thingvellir.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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