Geldstrafe für Landung in Sperrgebiet Skip to content

Geldstrafe für Landung in Sperrgebiet

Ein Hubschrauberpilot, der drei Mal im September und Oktober 2014 im damals gesperrten Eruptionsgebiet des Holuhraun-Lavafeldes gelandet war, muss 200.000 ISK (1,5134 EUR) Strafe zahlen, wie Vísir vergangene Woche berichtete. Wird die Strafe nicht gezahlt, muss der Pilot für 14 Tage hinter Gitter.

Die ersten beiden Male im September 2014 flog der Pilot, der damals für Reykjavík Helicopters tätig war, mit einem Geologen und einem Journalisten zum Gebiet des Vulkanausbruchs.

Der Flug im Oktober 2014 wurde ihm zum Verhängnis: da flog er Touristen in die polizeilich gesperrte Zone. Die Sache flog auf, nachdem seine Fluggäste, die Millionärin Goga Ashkenazi und ihre Freunde auf Instagram ein Video veröffentlicht hatten, welches sie tanzend vor der rauchenden Lava zeigte.

Der Pilot wurde wegen Nichtachtung von polizeilichen Anordnungen verurteilt. Die Region war aus Sicherheitsgründen gesperrt worden, damals bestand akute Gefahr durch hochtoxische Gase sowie das Risiko einer verheerenden Gletscherflut.

Der Mann gestand, dass er im Eruptionsgebiet gelandet war, doch habe er nicht gewusst, dass das Gebiet gesperrt war. Er behauptete auch, dass er mit seinem Helicopter die Region jederzeit hätte verlassen können, falls etwas gefährliches passiert wäre.

Die Richter fanden seine Erklärungen nicht glaubhaft. Doch weil das Vergehen keine schwerwiegenden Konsequenzen gehabt und der Pilot keinen persönlichen Gewinn aus der Sache gezogen hatte, fiel das Urteil relativ mild aus. Der Pilot hat auch die Kosten des Verfahrens zu tragen.

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