Geldspritze für Läden "am Ende der Welt" Skip to content
Photo: Hrísey.

Geldspritze für Läden “am Ende der Welt”

Byggðastofnun, das isländische Amt welches sich gesondert um Siedlungsbelange der Landbevölkerung und um den ruralen Arbeitsmarkt kümmert, wird Ladenprojekte in sechs dünnbesiedelten Gebieten finanziell unterstützen, berichtet RÚV.

Bis zum Jahr 2021 soll eine Gesamtsumme von 25,7 Mio ISK für Einkaufsmöglichkeiten in Orten “am Ende der Welt” bereitgestellt werden.

In einer Meldung auf der Webseite des Amtes heisst es, dass diese Summe an Geschäfte in den aufgeführten dünnbesiedelten Gebieten fernab von jeglichen Dienstleistungszentren geht, für die ein Betrieb umstandshalber schwierig ist.

Mit der Finanzspritze von staatlicher Seite soll der Betrieb der Geschäfte unterstützt und verbessert werden. Unter anderem soll dies mit der Zusammenlegung mit anderen Dienstleistungen, veränderter Innenstruktur und verbesserter Zugänglichkeit der Gebäude erreicht werden.

Die 25,7 Mio ISK verteilen sich auf folgende Projekte:

Gusa ehf erhält 1 Mio ISK für das Geschäft im Borgarfjörður eystra. Der Laden hatte im ergangenen Sommer eröffnet, hier soll das Gebäude renoviert und der Service verbessert werden. Kundenbefragungen, unternehmerische Beratung und Weiterbildung für die Beschäftigten sollen das Bild abrunden.

An den Árneshreppur gehen 7,2 Mio ISK für das Geschäft im Nordurfjörður, welches im letzten Herbst geschlossen hatte. Hier soll eine Gesellschaft den Betrieb sichern, damit im Winter ein Mindestservice zur Verfügung steht. Im Sommer soll der Laden täglich geöffnet sein.

Das Geschäft Hríseyjarbúðin auf der Insel Hrísey erhält 6,3 Mio ISK. Seit dem Jahr 2015 befindet sich der kleine Laden im Besitz von 52 Teilhabern, er bietet neben dem Verkauf von Lebensmitteln vielseitige Dienstleistungen, darunter Bankdienst, Postdienst, sowie ein kleines Café. Der Laden vor Ort auf der kleinen Insel verbessert die Wohnqualität.

Der Ladenverein im Steingrímsfjörður erhält 3,3 Mio ISK für das Servicezentrum Strandakjarni in Hólmavík. Das Zentrum soll weiter aufgebaut werden, ausserdem soll eine Kosten-Nutzenrechnung erstellt werden. Es gilt zu verhindern, dass der Laden geschlossen werden muss, stattdessen soll die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden, Die Schaffung von Arbeitsplätzen steht ebenso auf dem Programm wie verbesserte Voraussetzungen zum dauerhaften Wohnen vor Ort.

Der Laden Urð ehf. in Raufarhöfn erhält 5,5 Mio ISK, damit den Bewohnern ein täglich geöffneter Laden zur Verfügung steht. Urð ist das einzige Geschäft am Ort und wird seit dem Jahr 1995 betrieben. Mit der Geldsumme sollen Zugang und Innenräume ausgebessert werden, ausserdem sollen eine Kaffeecke und eine Toilette entstehen.

Der Laden Kríuveitingar ehf. auf der Insel Grímsey erhält 2,4 Mio ISK, damit das Geschäft der Insel erhalten bleibt. Es soll ganzjährig geöffnet bleiben und Einheimschen wie Touristen alles bieten, was in einem Dorf für den täglichen Bedarf notwendig ist.

 

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