Garage im Landspítali in Behelfsstation umgewandelt Skip to content

Garage im Landspítali in Behelfsstation umgewandelt

Das Krankenwagendepot des Universitätskrankenhauses Landspítali ist heute in eine Notaufnahme umgewandelt worden, berichtet RÚV.

Sechs Betteneinheiten für Patienten wurden hinter einem Zelt aufgebaut, um auf die extreme Belastung der Notaufnahme in den vergangenen Wochen zu reagieren. Der Oberarzt der Notaufnahme sagte, dies sei keinesfalls akzeptabel für die Patienten, doch könne man ihnen auch nicht zumuten, auf den Fluren des Krankenhauses zu liegen.

Die Auslastung der Notaufnahme war seit Jahresbeginn langsam aber stetig gewachsen und erreichte vor allem wegen der grassierenden Grippewelle ihren Höchststand in der vergangenen Woche. Jetzt liege sie bei 200 Prozent. Dutzende von Patienten, Notfälle und solche die auf Einweisung warten, liegen auf den Fluren der Notaufnahme, daraufhin griff die Krankenhausleitung zum Äussersten und richtete im Krankenwagendepot neben der Notaufnahme diese Behelfsstation ein.

Man könnte denken, das sei ein Scherz”

Hilmar Kjartansson, Oberarzt der Notaufnahme, erklärt die Massnahme. “Wir haben hier sechs Einheiten aufgebaut, die mit Krankenschwester, Arzt und allem technischen Gerät ausgerüstet sind, wir haben das ausprobiert und es funktioniert. Es ist so aufgebaut dass ausserhalb des Zeltes immer noch Platz für die Krankenwagenzufahrt ist, und wir können hier Patienten aus den Wagen und auch dem Hubschrauber annehmen, etwa mit akutem Herzinfarkt oder nach schweren Verkehrsunfällen.

Man könnte denken, das sei ein Scherz, aber davon ist das so weit entfernt wie nur möglich. Wir sind nur dabei, uns mit einer vollkommen lächerlichen Situation zu arrangieren. Wir haben über diese sechs Patienten hier tatsächlich einen besseren Überblick als über die vielen anderen auf den Gängen.” sagt Hilmar RÚV gegenüber.

Ende Februar hatte das Landspítali darum gebeten, nur noch im äussersten Notfalll ins Krankenhaus zu kommen, weil Bettenbelegung und Arbeitslast des medizinischen Personals sich am Limit befänden.

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