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Für mehr Geburten auf den Westmännerinseln

By Iceland Review

Eine Unterschriftenaktion der besonderen Art ist noch offen bis zum ersten Mai diesen Jahres: mit der Petition Réttur til að fá að fæða í Vestmannaeyjum (Recht auf Geburt auf den Westmännerinseln) sollen die Zustände für schwangere Frauen auf den Island vorgelagerten Westmännerinseln verbessert werden, berichtet RÚV.

Vor der Jahrtausendwende hatte es auf Heimaey noch einen chirurgischen OP, einen Anästhesisten im Krankenhaus und ein Krankenflugzeug gegeben. Nichts davon ist heute mehr verfügbar. Schwangere von den Westmännerinseln müssen sich zur Geburt aufs Festland begeben, und nach der Geburt mit dem Neugeborenen im Flugzeug oder per Fähre (im Winter drei Stunden von Þorlákshöfn aus) nach Hause fahren.

Im vergangenen Jahr wurden nur drei Kinder auf den Westmännerinseln geboren, aber 36 auf dem Festland. Im Jahr 2014 kamen noch 9 neue Westmänner auf den Inseln zur Welt, in 2013 noch 25 und im Jahr 2012 sogar 21 Kinder. Dies war auch das letzte Jahr, wo mehr Insulanerinnen auf Heimaey ein Kind zur Welt brachten als zur Geburt aufs Festland fuhren.

In der Petition heisst es, die Belastung für die Schwangeren durch Reise, Wartezeit fern von der Heimat und Belastung der daheimgebliebenen Familie sei zu gross.

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