Flussdurchquerung im Bláfjallakvísl ist gefährlich Skip to content

Flussdurchquerung im Bláfjallakvísl ist gefährlich

Die Durchquerung des Flusses Bláfjallakvísl nördlich des Mýrdalsjökull ist nur noch für grosse Jeeps möglich. Kleinere Jeeps (Jimny etc) und SUV kommen nicht mehr durch den Fluss hindurch.

Der Pegel des Gletscherflusses ist nach der Wärmeperiode der letzten Tage durch Schmelzwasser bedenklich angestiegen, auch die Strömung ist kräftiger geworden, berichtet RÚV. Das Schmelzwasser war zuvor in die Innri-Emstruá geflossen, nun hat es sich den Bláfjallakvísl als Abfluss gesucht.

Wanderer, die den Fluss überqueren möchten, sollten sich unbedingt mit den Hüttenwarten in Verbindung setzen.

Dem isländische Wetterdienst zufolge steht der angestiegene Flusspegel nicht in Zusammenhang mit der seismischen Unruhe im Mýrdalsjökull. Wanderer hatten jedoch gestern Abend einen stärkeren Schwefelgeruch in Flussnähe wahrgenommen und dies dem Wetterdienst gemeldet. Kristín Elísa Guðmundsdóttir, Vulkanspezialistin beim Wetterdienst, erklärte dass der Schwefel bisweilen in Wolken auftrete und nicht zwingend mit erhöhter seismischer Aktivität zu tun habe.

Die Lage rund um den Vulkan wird jedoch engmaschig überwacht, nicht zuletzt, weil sich der Heisswasserstrom von dort vergrössert hat.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter