Flugzeugabsturz bei Akureyri – Update Skip to content

Flugzeugabsturz bei Akureyri – Update

Der Mann, der am Sonntag beim Flugzeugabsturz nahe Akureyri starb, war laut RÚV Arthur Grant Wagstaff, ein 1959 geborener, erfahrener kanadischer Pilot.

Er war bereits tot, als Such- und Rettungsmannschaften ihn fanden.

Der Überlebende, Arngrímur Jóhannsson, der frühere Besitzer von Air Atlanta, war bei Bewusstsein, al die Helfer ihn fanden und war in der Lage, mit eigener Kraft aus dem Flugzeugwrack zu befreien. Sein Zustand ist nicht lebensbedrohlich, aber er soll Verbrennungen an Händen und Gesicht erlitten haben. Er wurde mit dem Hubschrauber der Küstenwache (Landhelgisgæsla) nach Akureyri gebracht, und von dort mit einem Krankentransportflug weiter nach Reykjavík.

Laut Internetseiten des Isländischen Luftfahrtmuseums in Akureyri, handelte es sich bei dem Flugzeug um ein einmotoriges Beaver Wasserflugzeug mit der Registriernummer N610LC. Es war 1960 gebaut worden, stürzte aber drei Jahre darauf bei einem Start südlich von Nairobi in Kenia ab. 1999 wurde das Flugzeug in Kanada und in Minnesota wieder hergerichtet. Bis zum Jahr 2007 wurde es nicht geflogen. Arngrímur kaufte das Flugzeug 2008. Er und sein Freund Grant Wagstaff tflogen die Machine daraufhin von den USA nach Island – die Reise dauerte 18 Tage.

Das Isländische Amt für die Untersucheung von Flugunfällen sucht noch nach dem Grund für den Absturz. Laut RÚV könnte es bis zu drei Jahren dauern, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind.

In einem Monat könnten allerdings erste vorläufige Ergebnisse vorliegen. Auf einem LKW wurde das Wrack nach Reykjavík transportiert. Es wird in einem Hangar auf dem Flughafen von Reykjavík gelagert, wo die Untersuchungen stattfinden. Die Untersuchungen an der Unfallstelle sind abgeschlossen.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter