Flugverbot hat Auswirkungen auf isländische Fischindustrie Skip to content

Flugverbot hat Auswirkungen auf isländische Fischindustrie

Das Flugverbot, welches wegen des Ascheflugs nach dem Vulkanausbruch in Südisland hatte verhängt werden müssen, hat der isländischen Fischindustrie riesige Verluste eingebracht. „Ich schätze unseren Schaden auf drei bis vier Millionen Kronen pro Tag,“ sagte Birgir Kristinsson, der Geschäftsführer des Fischereiunternehmens Nýfiskur in Sandgerdi.

Copyright: Icelandic Photo Agency.

Das Unternehmen ist führend im Frischfischexport auf dem Luftweg nach Liège in Belgien und von dort aus auf den zentraleuropäichen Markt, berichtet das Morgunbladid.

Seit vergangenen Donnerstag bis gestern hatte es überhaupt keine Flüge von Island nach Europa gegeben. Nýfiskur hatte in der Zeit 12-14 Tonnen Fisch eingelagert. Die Tagesproduktion des Unternehmens beträgt zwischen sechs und acht Tonnen. Wenn der Fisch in den nächsten Tagen nicht per Luftfracht ausgeliefert werden kann, muss er eingefroren werden, was seinen Wert um die Hälfte sinken lässt.

„Wir verfolgen weiterhin, wie sich die Situation entwickelt und werden unsere Entscheidungen entsprechend fällen. Ich bin voller Hoffnung, dass sich die Lage bessert. Inzwischen gibt es wieder Flüge nach Skandinavien, und es wird nicht lange dauern, bis auch die europäischen Flughäfen wieder angeflogen werden können. Sollte es Flüge nach Grossbritannien geben, werden wir den Weitertransport des Fisches per LKW organisieren.“ sagte Kristinsson.

Er glaubt nicht, dass er seine Kunden durch diese unerwartete Laune der Natur verlieren wird. Die Kunden seien sehr verständnisvoll, betonte er.

Lesen Sie hier mehr zum Ausbruch.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter

Recommended Posts