Falsch verstandene Tierliebe: über 100 Katzen in einem Haus Skip to content

Falsch verstandene Tierliebe: über 100 Katzen in einem Haus

Eine Frau von der Halbinsel Reykjanes muss bis Ende der Woche über 50 Katzen und einige Hunde “loswerden”, die mit ihr in ihrem Haus leben. Dies berichtet RÚV. Im Frühling lebte die Frau noch mit mehr als 100 Katzen zusammen. Die Organisation Villikettir (dt.: Wildkatzen) hat mittlerweile bereits 57 unterernährte oder kranke Katzen aus dem Haus geholt.

Eine Verantwortliche von Villikettir erhielt damals den Anruf der Frau, die um Hilfe der Organisation bat. Es stellte sich heraus, dass sie mit über 100 Katzen und mehreren Hunden in ihrem Haus lebe. Die Tiere waren in trostlosem Zustand, viele von ihnen sehr hungrig und krank, die Böden waren bedeckt von tierischen Fäkalien und Schmutz.

Frauen von Villikettir brachten fast 60 Katzen aus dem Haus, päppelten sie auf, fanden für einige ein neues Zuhause, während andere nicht überlebten.

Tierärzte des Lebensmittel- und Veterinäramtes sagten gegenüber RÚV, sie hätten das Haus im Mai nach einem Hinweis inspiziert. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich dort mehrere Dutzend Katzen befunden. Doch die Tierärzte bewerteten die Zustände nicht als derart gravierend, dass sie ein Eingreifen für erforderlich hielten. Sie stellten der Frau ein Ultimatum, bis wann sie die im Haus befindlichen Tiere wegbringen müsse. Dieses Wochenende werden erneut Tierärzte ihr Haus inspizieren. Für dort noch aufgefundene Tiere würden danach neue Besitzer gesucht, die restlichen würden eingeschläfert.

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