Erklärung zu Freiwilligen auf dem Arbeitsmarkt unterzeichnet Skip to content

Erklärung zu Freiwilligen auf dem Arbeitsmarkt unterzeichnet

Rechtzeitig vor dem Sommer haben Vertreter des isländischen Bauernverbandes und der Gewerkschaft SGS gemeinsam eine Erklärung zum Thema freiwillige Arbeitskräfte unterzeichnet, berichtet das Bændablaðið.

Beide Organisationen betonen, dass es gegen die Bestimmungen in den Tarifverträgen sei, Freiwillige in wirtschaftlich orientierten Betrieben und registrierten Bauernhöfen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einzusetzen.

Das Ziel von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern sei es, einen wettbewerbsfähigen Arbeitsmarkt zu schaffen, wo alle Beteiligten um Lohn verhandeln und in einem allgemeingültigen Tarifvertrag festschreiben. Es müsse sichergestellt werden, dass Betriebe und staatlich registrierte Bauernhöfe, die in Produktion oder Dienstleistung tätig sind, Löhne entsprechend der geltenden Tarifverträge zahlten.

Eine Nichtachtung dieser Tarifverträge untergrabe den normalen Wettbewerb und verderbe das Vertrauen der Gesellschaft in eine gesunde Beschäftigungswelt.

Es sei daher sehr wichtig, Freiwillige nicht gegen Lohnempfänger auszutauschen.

Eine Ausnahme seien kurzfristige Tätigkeiten aus Tradition, die üblicherweise von Familienangehörigen oder Freunden übernommen werden, wie etwa die Teilnahme an den Schafabtrieben oder auch Mitarbeit in Wohltätigkeits- und Kulturprojekten.

Zum Thema Mindestlohn in der Landwirtschaft gibt es diesen Beitrag, den gültigen Tarifvertrag für Beschäftigte in der Landwirtschaft, zu denen auch Jobs im Pferdetraining zählen, finden Sie hier.

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