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Erhöhte Lodde-Fangquote in Island

Das Isländische Institut für Meeresforschung hat nach aktuellen Studien über die Lodde-Bestände in isländischen Gewässern eine Erhöhung der Fangquote um 125.000 Tonnen auf 325.000 Tonnen vorgeschlagen.

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Copyright: Icelandic Photo Agency.

Die Lodde, auch Kapelan oder Capelin genannt, wird vor allem wegen des Rogens gefangen, der als „Isländischer Kaviar“ verkauft wird. Außerdem bildet sie eine wichtige Nahrungsgrundlage für Kabeljau. Sie ist auf dem isländischen 10-Kronen-Stück abgebildet.

Mit der erhöhten Fangquote soll auch die Wirtschaft gestützt werden. Der Wert der zusätzlichen Fangmenge wird auf etwa 6 Milliarden ISK geschätzt, sodass der Lodde-Fang insgesamt 14 bis 15 Milliarden ISK (88 bis 94 Millionen EUR) zu den isländischen Exporteinnahmen beitragen kann, berichtet Morgunbladid.

Eine umweltverträgliche Befischung der Lodde braucht einen Grundbestand von mindestens 400.000 Tonnen laichender Fische. Das Isländische Institut für Meeresforschung wird die Lodde-Bestände fortlaufend beobachten.

„Das sind gute Nachrichten, und ich glaube fest daran, dass die Fangquote sogar noch weiter wachsen wird“, kommentierte Gunnthór Ingvason, Geschäftsführer des ostisländischen Fischverarbeitungsunternehmens Síldarvinnslan in Neskaupstadur.

„Die Lodde-Fischerei war schon lange nicht mehr so ertragreich. Die Kapitäne berichten von vielen Lodde-Sichtungen und sind optimistisch“, ergänzte er.

Thorsteinn Sigurdsson, Leiter der Abteilung für kommerziell verwertbare Fischbestände im Isländischen Institut für Meeresforschung, betonte, dass trotz dieser positiven Ergebnisse die Lodde-Bestände historisch gesehen eher niedrig seien.

Laut visir.is ist der Preis für Lodde in den letzten zwei Jahren stark gestiegen.*

(URe)

*In weiteren Nachrichten, verlangen Arbeiter in Lodde Fabriken höheres Gehalt und werden am 7., 14. und 21. February streiken, berictet ruv.is.

(ESA)

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