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Erhält Südisland eine riesige Düngemittelfabrik?

Fertil ehf. plant den Bau einer riesigen Düngemittelfabrik in Island. Es wird erwartet, dass die Kosten sich auf mindestens ISK 30 Mrd. (162 Mio. EUR) belaufen werden, und die Fabrik würde 350 MW Strom benötigen. Der wahrscheinlichste Standort befindet sich in Thorlákshöfn in Süd-Island.

Vertreter des Unternehmens haben sich bereits mit Ministern, lokalen Behörden, Energieunternehmen, der Invest in Iceland-Agentur und ausländischen Unternehmen getroffen, berichtet Morgunbladid.

Die Fabrik würde rund 700.000 Tonnen Düngemittel und 760.000 Tonnen Kaliumnitrat zu Exportzwecken produzieren.

Zunächst müsse jedoch der Energiebedarf der Fabrik ermittelt werden, so Bauingenieur Eggert Gudmundsson, einer von Fertils Managern.

Gudmundsson glaubt, dass es einen grossen Markt für die Produkte in Übersee (z.B. Grossbritannien) gibt.

In der Fabrik würden sofort 150 Arbeitsplätze entstehen, von denen 50 bis 60 einen hohen Bildungsabschluss erfordern. 450 bis 600 mit der Fabrik in Zusammenhang stehende Stellen könnten ebenfalls entstehen.

Darüber hinaus würden eine ganze Reihe von Arbeitsplätzen im Bereich Hafenbau für grosse Schiffe geschaffen werden. „Wir müssten 500.000 bis 600.000 Tonnen Material für die Düngemittel-Herstellung importieren, und die Ausfuhren würden sich auf etwa 1,4 Millionen Tonnen belaufen”, erklärte Gudmundsson.

Man hofft, dass das Unternehmen in Isländischer Hand sein wird. Bisher waren die Meinungen dazu positiv, erklärte Gudmundsson.

Übersetzung: Gabriele Schneider.

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