Erdbeben und ein außergewöhnlicher Magmagang Skip to content

Erdbeben und ein außergewöhnlicher Magmagang

In der vergangenen Nacht ereigneten sich zwei Beben der Stärke 5,3 und 5,2 in der Caldera des Bárðarbunga. Kurz danach bebte es bis zum frühen Morgen an der Spitze des Intrusionsgangs, mit Beben der Stärke 2 bis 3, heißt es auf der Überwachungsseite der Wetterstation.

Ein Erdbeben der Stärke 4,5 kam gegen zwei Uhr nachts am Kraterrand der Askja hinzu. Dort waren zuvor schon einige kleinere Erdbeben aufgezeichnet worden, berichtet ruv.is.

Die Entwicklung des Intrusionsganges und die begleitende Erdbebentätigkeit sei ein ausgesprochen außergewöhnliches geologisches Ereignis, sagte der Geophysiker Ágúst Guðmundsson von der Universität London am Morgen dem Fréttablaðið.

Niemals zuvor sei es mit moderner Messtechnik möglich gewesen, ein solches Phänomen zu verfolgen. Der Berggang, der sich täglich um vier Kilometer verlängere, habe seinen Ursprung nicht etwa in der Magmakammer unterhalb des Vulkans, sondern komme aus viel größerer Tiefe aus einem Magmavorkommen, das weitaus größer ist als die Magmakammer.

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