Erdbeben erschüttern die Insel Grímsey Skip to content

Erdbeben erschüttern die Insel Grímsey

Ein Erdbeben der Stärke 5,5 hat gegen ein Uhr in der vergangenen Nacht das 14 Kilometer vor der Nordküste Islands gelegene Eiland Grímsey erschüttert. Ein weiteres Beben der Stärke 4,1 folgte kurze Zeit später. Bis 3 Uhr morgens wurden über 60 Nachbeben aufgezeichnet.

grimsey-church_psGrímsey. Foto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

Nach Angaben von ruv.is war dies das stärkste Beben in der Region seit dem Jahr 2002. Viele Menschen erwachten aus dem Schlaf, als die Erde zu wackeln begann. Das erste Beben konnte von Sauðárkrókur im Nordwesten bis nach Raufarhöfn im Nordosten bemerkt werden, schreibt visir.is.

Nach 3 Uhr morgens verebbte die seismische Aktivität. Der Zivilschutz erwartet jedoch, dass sie wieder auflebt und bis aufs Festland hin zu spüren sein wird.

Nach Angaben des isländischen Wetterdienstes, der auch die Erdbeben und Vulkane auf der Insel überwacht, lag das Epizentrum des Bebens in einem Gebiet, welches bekannt für seine seismische Aktivität ist. Die Beben wurden als nicht außergewöhnlich klassifiziert. Es gibt keine Hinweise auf vulkanische Aktivität in der Region.

Am späten Vormittag rief der isländische Zivilschutz Almannavarnir die Vorwarnstufe für den gesamten Norden aus. Diese Warnstufe vereinfacht den Informationsfluss und die Zusammenarbeit aller in einem Notfall beteiligten Gruppen.

Auf der Webseite des Zivilschutzes almannavarnir.is findet man aktuelle Entwicklungen und Sicherheitshinweise.

DT

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