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Eintrittsgeld am Geysir untersagt

Der isländische Staat hat den Landeigentümern am Geysir per einstweiliger Verfügung das Kassieren von Eintrittsgeld untersagt, berichtet visir.is.

Das Eintrittsgeld, welches Mitte März eingeführt worden war, ist heftig diskutiert worden. Von den Landeigentümern hieß es, das Geld werde für Aufbau und Pflege des von täglich bis zu 6000 Menschen besuchten Areals genutzt. Vor allem die Tourismusbranche hatte das Vorgehen scharf kritisiert.

Das eingezäunte Land befindet sich seit dem Jahr 1935 vertraglich im Besitz des Staates. Der Staat hält es daher für ungesetzlich, wenn die Besitzer des umliegenden Landes ihrerseits entscheiden, ein Eintrittsgeld zu kassieren. Möglichkeiten einer universellen Gebührenerhebung für touristische Ziele werden innerhalb der Regierung noch diskutiert.

In einem Interview des Radiosender Rás2 hatte der Sprecher der Landeigentümervereinigung, Garðar Eiríksson, gestern angekündigt, man überlege nun ein weiteres Vorgehen. Zur Debatte stünden rechtliche Schritte, denkbar sei jedoch auch, das Geysirgelände für den Besucherverkehr einfach zu schließen. Das Naturschutzgesetz gebe dazu durchaus die Möglichkeit.

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